Inhalt:

 

1.1. Das twilight Trio

1.2. Zitat Naomi Jones

1.3. Das Repertoire

1.4. Das Konzept

2.1. Twilight Trio

2.2. Piano: Alexander Wyssmann

2.3. Kontrabass: Christoph Utzinger

2.4. Drums: Roberto Titocci

2.5. Saxophone: Nivaldo Candido

3.1. Konzerttourné

3.2. Künstlerische Bilanz

3.3. Finanzielle Bilanz

3.4. Presse

3.5. CD und Werbung

3.6. Noten Eigenkompositionen

 


1.1. Das twilight Trio

 

Ist der Kern eines langfristigen Projekts. Im Zentrum steht eine Formation, die mit einem oder mehreren Gästen ausgestattet werden kann.

 

Ich bin mit 20 Jahren erblindet und seither versuche ich meine alte und meine neue Welt miteinander zu verbinden oder zumindest einander anzunähern.

 

Eine musikalische Reise im „twilight“.

 

 

1.2. Zitat Naomi Jones:

 

„Wer blind ist, sieht nicht. Wer blind ist, lebt im Dunkeln. So glaubt man zumindest. Dies entspricht nicht der Wahrheit.

Blind sein gleicht einem Leben in der Dämmerung. Man sieht Licht, man sieht Schatten. Man sieht unscharfe Formen, die alles sein können und nichts von dem sind, was man glaubt sie seien.

Die Dämmerung ist grau. Die Dämmerung ist bunt. Das Bunte in der Dämmerung ist die Phantasie. Sie arbeitet. Sie interpretiert, sie erzählt Geschichten – Geschichten, die vielleicht stimmen, vielleicht nicht.

In der Dämmerung können wir uns nicht mehr auf das verlassen, was wir sehen. Wir können unsern Augen nicht mehr trauen. Dafür wird unser Gehör, wird unser Geist und wird unsere Phantasie wach.

Fällt einer unserer Sinne aus, brauchen wir die andern umso mehr, damit wir uns in der Welt, in der wir uns befinden, bewegen können. Bewegen wollen wir uns. Bewegen müssen wir uns. In der Dämmerung bewegen wir uns nicht mehr ganz sicher. Denn in der Dämmerung können wir unsern Augen nicht trauen.“

1.3. Das Repertoire

 

Musikalische Bilder aus meiner Welt (Eigenkompositionen), schon existierende musikalische Bilder (Standards) interpretiert und arrangiert.

 

 

1.4. Das Konzept

 

Wir orientieren uns am klassischen Trio Bill Evans, Edi Gomez, Scott Lafaro und deren Zusammenspiel (Interplay).

 

Meine Kompositionen sind Geschichten, Bildgeschichten aus meinem Leben. Sie sind den Bandmitgliedern bekannt. Wir versuchen sie gemeinsam immer neu zu zeichnen, zu erzählen.

Die Mittel die wir dazu verwenden, stammen sowohl aus dem Jazz als auch aus der Klassischen Musik, sowie aus der Romantik und der Moderne, aus Bop und Free, Spannung und Entspannung...

 

 

2.1. twilight Trio

 

Die Geschichte dieser Formation hat in den ersten Monaten des Jahres 2005 ihren Anfang genommen.

Das Trio hat sich, wie auch meine musikalische Persönlichkeit, über den Freejazz, Sessions, Konzepte, Kompositionen und Konzerte zu der aktuellen Band entwickelt.

Die SolistInnen werden den musikalischen und stilistischen Bedürfnissen entsprechend engagiert und eingeladen.


2.2. Piano: Alexander Wyssmann

 

Mit 12 Jahren begann Alexander Wyssmann Tenorhorn zu spielen. Später lernte er Posaune. Bis er 20 Jahre alt war, spielte er in der Blasmusik von Niederscherli.

 

Mit 20 verlor er bei einem Sprengunfall im Militär das Augenlicht – ein einschneidendes Erlebnis, das unmittelbar seinen musikalischen Werdegang prägte. Was blieb vom alten Leben? Was blieb von der alten Persönlichkeit? Die Musikalität.

 

Relativ bald nach dem Unfall trat er in den Gospelchor von Ueli Kirchhofer in Bern ein. Hier sang er unter anderem im Musical „Ohrpheus“ und in Konzerten mit der amerikanischen Gospelband „The Mc Donald Sisters“. In dieser Zeit begann Alexander Wyssmann, Klavierunterricht zu nehmen.

 

Durch den Unfall konnte er seinen alten Beruf als Maurer nicht mehr ausüben. Er musste sich beruflich neu orientieren. Er besuchte das Lehrerseminar. Musikunterricht war Teil der Lehrerausbildung. Somit hatte Alexander Wyssmann die Gelegenheit, sich erstmals intensiv mit der Musik auseinander zu setzen. Er besuchte bei Kathrin Lüthi klassischen Klavierunterricht. Von Max Glauser und Ueli Kirchhofer lernte er die Grundlagen des Jazzklaviers. Nach dem Lehrerseminar nahm er ein Jahr lang an der Allgemeinen Jazzschule Bern Unterricht bei Immanuel Brockhaus.

 

Seit 2001 studiert er an der Jazzschule Lausanne EJMA – zuerst bei Yannik Déléz. Heute sind Tierry Lang und Moncef Genoud (ebenfalls blind) seine Lehrer.

 

In Workshops und Sessions spielte Alexander mit Daniel Humair (CH), Mike Richmond (USA), Eric Watson (USA), Ray Barretto (USA), Walter Schmocker (CH), Thomas Dürst (CH), Hal Crook (USA).

 

Neben dem Twilight Trio ist Alexander Mitglied von verschiedensten Gruppen und Projekten im Bereich Jazz, Folk, Rock und deren Mischformen:

 

S26 Quintet

Pas – Suite Ensemble

Rolf Fehlmann Project

Nivasax Duo

Liviana Sommavilla Group.

 

 


2.3. Kontrabass: Christoph Utzinger

 

Geboren ist Christoph Utzinger 1987 in Langnau, wo er auch aufgewachsen ist. Im Alter von 6 Jahren begann er autodidaktisch Kontrabass zu spielen. Er musizierte vor allem mit seiner Familie im Bereich der europäischen Volksmusik.

 

Als Mitglied einer Jugend-Band unter der Leitung von Walter Schmocker sammelte er von 1998 bis 2004 musikalische Erfahrungen, unter anderem auch mit Auftritten in Sizilien und am Montreux Jazz Festival.

 

Bei Thomas Dürst besuchte er von 1999 bis 2001 den Unterricht, welchen er seit 2005 mit dem Berufsstudium an der Swiss Jazz School beim selben Lehrer fortsetzt.

 

Neben Morgain ist und war er Mitglied in verschiedensten Gruppen und Projekten in den Bereichen Jazz, Pop, Mundart, Rock und Klassik. Zudem ist er oft als Freelancer tätig.

 

 


2.4. Drums: Roberto Titocci

 

Né à Locarno en 1968, Roberto est un batteur inspiré par les grands innovateurs de la musique moderne et du jazz; tels que Genesis, Police, ainsi que Wayne Shorter, Chick Corea et Tony Williams.

 

Depuis l’adolescence il se dédie à la découverte personnelle de son instrument, ses premiers cours ont lieu à l’Accademia de Musica Moderna de Milan, aux côtés du Professeur Franco Rossi. Afin d’approfondir son parcours musical, il s’inscrit à l’EJMA de Lausanne où il continue ses études, en présence de Marcel Papaux.

 

Roberto a eu l’occasion de travailler au cours de workshops avec Billy Cobham (USA), Tommy Campbell (USA), Steve Smith (USA), André Ceccarelli (F), Daniel Humair (CH), Mike Richmond (USA), Marc Wagnon (CH), Karl Berger (D), Eric Watson (USA) et Malcolm Braff (CH).

 

Il s’est impliqué dans différents projets et joue régulièrement avec le Claude Schneider Quintet, Room 02, Gabriele Pezzoli Trio, Kind of Ru.

 

 


2.5. Saxophone: Nivaldo Candido (Guest)

 

Né à Igara au bresil1968, il étudie tout d'abord à l'école de musique "Villa-Lobos" à Joinville puis participe à des cours et des stages à Curitiba et Florianopolis. Durant cette période, il est amené à jouer des musiques aussi diverses que la musique classique, le rock, la variété, le jazz.

 

En 1989, le guitariste et compositeur Pedro Paulo de Castro Pereira l’encourage à se diriger essentiellement vers le jazz. Cette nouvelle orientation lui fait côtoyer une multitude d'autres musiciens dont le Guitariste Mauro Poleto et le bassiste Alzey Wezneger avec qui il forme un trio afin d'honorer plusieurs contrats d'engagements au Portugal et notamment en Suisse où il s'établi définitivement en 1991.

 

En 1993, il participe à plusieurs formations de groupes tels que "Realce do brasil" et le trio "Règle de Trois", avec le guitariste Michelangelo Pagnano et le percussionniste Marcos Tranga.

 

Dès 1993 iI forme son propre quartette "Candido project " à côté du batteur Rocco Titocci, du pianiste John Graff et du contrebassiste Fabien Sevilla.

 

En 1995, il compose et I'enregistre le projet théâtral "Koltes" en Compagnie du pianiste Malcolm Braff et le contrebassiste Eric Bughard. Dès 2000 il parachève ses études à L'EJMA de Lausanne dans la classe du saxophoniste Charles Schneider, où il obtient son Diplôme instrumental et pédagogique.

 

II est aussi actif dans de nombreux projets aux horizons musicaux différents: Leon Franccioli et les Nouveaux Monstres, Skapharnaum, Alex Wyssmann. Son activité se partage donc entre les concerts et l'enseignement du saxophone, de la théorie musical et plusieurs ateliers musicaux à I'Ecole de Jazz de Divonne (EJD).

 

 

PARTICIPATIONS MUSICALES:

 

Skapharnaum, Leon Franccioli et les Nouveaux Monstres, Big Band de I'EJD (France), Malcolm Braff, Ademir Candido, Alex Wyssmann, Just Friends Trio, Maracujäs (Bresil), Realce do Brasil, Michelangelo Pagnano

 

Discographie sélective:

 

Maracujas – Terceira avenida

Leon Franccioli – Bassist

Instinct Malcolm Braff – Koltös

Skapharnaum – Standing by the Red Light

Elemenn 6 – Element 6

Acid Numerique – http light motif

Just Friends Trio – Just Friends

Alexander Wyssmann Twilight Trio – For Aisha


3.1. Konzerttourné

 

09.03.07                CDTaufe, Morrillonbistrot Bern

 

23.03.07                Cullyjazz Eröffnung, Café Féderale

 

17.04 – 21.04.07  Internationales Jazz Festival Bern, Festivalzelt

 

21.06.07                Fête de la Musique Lausanne, place de la Palue

 

22.06.07                Examain à EJMA, l’Auditorium Daniel Humair

 

29.06.07                Fête de Lausanne, place de la Louve

 

06.07.07                Jazzfestival Montreux, Montreux Jazzcafé

 

 


3.2. Künstlerische Bilanz

 

Eine grosse Bereicherung war für uns die Teilnahme an der Festivalwoche in Bern. Die dort gemachten Erfahrungen können grundsätzlich auf die ganze Tournee übertragen werden.

 

„Wir haben das Publikum entdeckt und schätzen gelernt.“

 

Das häufige Spielen vor Publikum bewirkt, dass die Musik ins Zentrum und die technischen Aspekte (Ton, Bühnensound und Licht) in den Hintergrund rücken.

 

Wir konnten viele wertvolle Erfahrungen sammeln:

-   Wie baut man ein Konzert auf?

-   Wie gehen wir mit unserer Nervosität um?

-   Wie wird die Band (Gruppe) geführt?

-   Wie können wir das Publikum musikalisch verführen?

 

 

3.3. Finanzielle Bilanz

 

Die Konzerttournee kann man aus finanzieller Hinsicht nur als kostendeckend bezeichnen. Meine CD verkaufe ich vorwiegend an den Konzerten. Die Produktionskosten sind mit dem Prix Henniez und dem Verkauf der CDs bereits gedeckt.


3.4. Presse

 

Die Presseberichte finden Sie in der Beilagemappe (Presse).

Der Artikel unten ist von der Webseite des 32. Internationalen Jazzfestival Bern 2007.

 

Dienstag, 17. April – Samstag, 21. April 2007, 19.30 und 22.00 Uhr

Marians Jazzroom

Eintrittspreise: Ein Konzert Fr. 50.— / Beide Konzerte Fr. 75.—

 

! NEW ! CLARK TERRY QUINTET FEAT. DENISE THIMES

Clark Terry, tp & ct / Denise Thimes, voc

Stantawn Kendrick, sax / Don Friedman, p

Marcus McLaurine, b / Sylvia Cuenca, dr

 

Event-Zelt im Park des Hotels Innere Enge

Geöffnet von 17.00 bis 24.00 Uhr

Konzerte: 18.00 – 19.15 Uhr / 21.00 – 21.50 Uhr

(Eintritt gratis)

- Great Food & Drinks

- Lounge, Gallery & Bar

- Off-Festival Bar

- Video-Gallery

 

Das Internationale Jazzfestival Bern präsentiert:

 

Jazz-Studentenbands aus Bern, Basel, Lausanne, Luzern und Zürich

spielen während einer Woche im Jazzfestival Tent.

 

***Prix Henniez für den besten Solisten (vom Publikum gewählt)!***

 

Jazz-Studenten aus Bern:

 

Dienstag, 13. März – Samstag, 17. März 2007

MYRIA POFFET QUARTET

feat. NICOLE EGGENBERGER

Myria Poffet, voc / Nicole Eggenberger, voc

Alessandro Ricciardi, p / Christoph Utzinger, b / Kevin Chesham, dr

 

Dienstag, 20. März – Samstag, 24. März 2007

JAMPACK

Nikolay Karageorgiev, g / Christoph Siegenthaler, p

Marco Müller, b / Kevin Chesham, dr

 

Jazz-Studenten aus Basel:

 

Dienstag, 27. März – Samstag, 31. März 2007

MARKUS NEUWEILER QUINTET

 

Dienstag, 3. April – Samstag, 7. April 2007

NICULIN CHRISTEN QUARTET

Niculin Christen, p / Ueli Pletscher, sax

Andreas Wälti, b / Martin Meyer, dr

 

Jazz-Studenten aus Lausanne:

 

Dienstag, 10. April – Samstag, 14. April 2007

MARC MEAN GROUP

 

***Dienstag, 17. April – Samstag, 21. April 2007***

***ALEX WYSSMANN TWILIGHT QUARTET***

Jazz-Studenten aus Luzern:

 

Dienstag, 24. April – Samstag, 28. April 2007

JULIAN AHMADI GROUP

Tobias Meier, as / Josquin Rosset, p

Claude Meier, b / Julian Ahmadi, dr

 

Dienstag, 1. Mai – Samstag, 5. Mai 2007

AUREL NOWAK QUINTET

Aurel Nowak, tp / Michael Jaeger, ts

David Gisler, g / Raffaele Bissard, b / Christoph Müller, dr

 

Jazz-Studenten aus Zürich:

 

Dienstag, 8. Mai – Samstag, 12. Mai 2007

THOMAS SONDEREGGER QUARTET

Andreas Walter, g / Yves Theiler, p

Severin Graf, b / Thomas Sonderegger, dr

 

Dienstag, 15. – Samstag, 19. Mai 2007

SILVAN JEGER QUARTET PLUS

Florian Egli, sax / Yves Theiler, p & melodica

Silvan Jeger, b / Valentin Dietrich, e-b / Dave Athanas, dr


3.5. CD und Werbung

 


3.6. Noten Eigenkompositionen

 

1. Alexandrea                    Bild einer unglücklichen Beziehung mit versöhnlichem Ende

 

2. Walz for Miss Jones     Eine Bernerin mit aussergewöhnlichem Namen

 

3. Yael                                Meine Tochter

 

4. Sämis Tune                   Mein Sohn

 

5. Stratus                           Ein grauer Novembertag mit „Stratus“

 

6. Aishas Song                  Erinnerung an meinen verstorbenen Führhund

 

7. For Lisa                         Bildnis meiner Liebsten